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... Automobile in den USA verkaufen und einen Marktanteil von über 20 Pro zent erzielen. Auch Fraser zeigte sich „bit ter enttäuscht“ über die Nie derlage in Washington. Die ITC hatte nämlich das Argu ment Detroits abgelehnt, daß die Fremdanbieter der Haupt grund für die Geschäftsund Absatzmisere der US-Auto mobilindustrie sind. Statt dessen sahen die Kom missionsmitglieder „in dem sich wandelnden Geschmack der US-Autofahrer“ und ihrer Vorliebe für benzinsparende Kleinwagen sowie in der wirt -i&gß* Douglas Fraser schaftlichen Rezession noch wichtigere Gründe für das beispiellose Geschäftsdebakel im wichtigsten amerikanischen Industriezweig. Mit anderen Worten: Die Be hörde akzeptierte die Begrün dung der Importeure. Diese hatten sich dagegen gewehrt, zum Sündenbock für die Pro bleme der US-Automobilindustrie abgestempelt zu werden. Wie groß die Probleme nach wie vor sind, machte Ford- Spitzenmanager Caldwell klar: Jeder vierte US-Automobilarbeiter ist nach wie vor ar beitslos. General Motors, Ford und Chrysler haben in den ersten neun Monaten vor Steuerbe rechnung jeweils 1,5 Milliar den Dollar Verluste erlitten. Zulieferfirmen und Auto mobilhändler mußten reihen weise ihre Tore schließen. Caldwell verlangt „sofortige Hilfsmaßnahmen des Weißen Hauses und des Kongresses“, damit die für die Gesundung Detroits ...