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... eine Leit linie, an der er sich entlang tasten kann", meint Kill meyer, „nur darf nicht die Straßenmitte als Orientie rung dienen." Deshalb hat er sich für die sogenannte randnahe Len kung entschieden, die nach seiner Meinung vor allem bei schlechter Sicht große Vorteile bringt. In der Tat — wie der ehe malige Rennfahrer sich mit seinem Sunbeam einen ver schneiten Paß hinaufbe wegt, ist beeindruckend; er fährt stets ganz rechts, ganz quer und ganz „voll“. Kill meyers einziger Kommen tar: „Man muß so hart am Rand fahren, bis der Außen spiegel an den Bäumen ent lang pfeift.“ Der Nutzen dieses Platz wechsels von links nach rechts wird von einer klei nen Gruppe von Rechtslen ker-Fanatikern im Raumge winn zur Straßenmitte hin und in der Entfernung zum gefährlichen Gegenverkehr definiert. Diese Theorie ist wahr scheinlich nur schwer zu wi derlegen und einleuchtend dazu. Selbst ein Linksenthu siast fährt plötzlich mehr rechts und bringt als Probe rechtsfahrer nur verlegen zum Ausdruck, daß „die Straße plötzlich viel breiter wird“. Dabei ist die Idee des rand nahen Fahrens gar nicht neu. Schon in den frühen dreißiger Jahren veröffent lichte eine französische Zei tung seitenlange Abhand lungen über dieses Thema. Als die „Bibel" für Rechtslenk-Fans gilt ein Buch der beiden Schweizer Dr. Eugen Borsari und Hans ...