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... wenn es mehr Verkehr hat», erklärt sie.«In einer Kolonne achten die Automobilisten besser darauf, dass vorne der Verkehr geregeltwird. Bevor ich eine neue Phase Ueli Merzaufmache, lasse ich deshalb immer einige Autos stehen.» Vor der Schoggiwand ist sie der «Chef» auf dem Platz, die Kollegin oder der Kollege vorne auf der Kanzel beim Neumühlequai passen sichihren Phasenwechseln an. «Wir sind primär wegen derTrams und der Busse der VBZ da. Ich versuche ihre Fahrzeuge wenn immer möglich in die Haltestelle hineinzuziehen.» Das geht natürlich auf Kosten des privaten Verkehrs, der sich entsprechend zurückstaut. Thoma winkt deshalb lieber kurze Phasen, das hält dieAutomobilisten bei Laune. Fahren die Trams dicht hintereinander ein, winkt sie dazwischen gerade mal sechs, siebenAutos durch. Gibt es eine Lücke, kann sie so richtig «eine Fahrspuraufräumen, 20 Autos am Stück ziehen». Ihre Zeichengabe beschreibt sie selbst als «klar und deutlich», sie macht keine Showdaraus. Wechselt sie die Phase, gibtThoma das Haltezeichen nie dem ersten Fahrzeug. «Der müsste eine Vollbremsung machen, das bringt nichts», sagt sie. «Ich schaueden Fahrer des dritten Autos an, der muss dann anhalten.» Die vorderen zwei dürfen noch in der «Gelbphase» über die Kreuzung. Versucht jemand bei «Rot» durchzufahren, greift sie nichtzur Trillerpfeife, «ich habe nicht einmal eine dabei». Das Fahrzeug ...