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... Krieg beschädigte Autos innen neu auszurüsten. So wurde der Grundstein für die Firma «Karl Meier, Auto-Komfort», gelegt. Während den fünfziger Jahren verschönerte und verbesserte er die doch eher kahlen und dürftig ausgerüsteten VW-Au tomobile. Karl Meier stiess da mals mit seiner Idee in eine Marktlücke. Seine Autos er hielten ein richtiges Gaspedal anstelle der Gasrolle, ein Ge päcknetz unterhalb des Arma turenbretts, einen Deckel für den Kofferraum, der direkt hin ter dem Rücksitz angebracht war. Er schmückte sie mit Blu menvasen und Abfallkörb chen. Links ein Fussrost zum Abstützen des Beines, rechts ein Kissen als Polster, denn im VW-Käfer stiess man immer mit dem Bein gegen den Schalthebel. Karl Meier stellte die erste Kopfund Lenden stütze her. Die Käfersitze wa ren damals noch sehr unbe quem und führten zu Rücken schäden. Auch dieses Problem löste Karl Meier zur allgemei nen Zufriedenheit. Seine Lenk radhülle aus Kunststoff erfüllte einen weiteren Wunsch. Sie war im Winter nicht kalt, dass die Fingersteifwurden, und im Sommer nicht feucht, dass man rutschen konnte. Die ganze Welt wollte seine Lenkradhül le, von der nicht weniger als 35 Millionen Stück hergestellt wurden. Jeder Volkswagenfah- Ein uralter Käfer mit Karl-Meier-Zubehör rer hat bestimmt, wahrschein lich ohne es zu wissen, ein Zubehör von Meier besessen. Was ist aus der Firma Karl Meier inzwischen ...