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... treu: Auchder viertürige Sechsplätzer konnte seine Herkunft nicht verleugnen. Das Geschäft lief, man konnte sich wieder mit der Produktion eines Topmodells beschäfti gen. Realisiert wurde diese Idee 1962 am Genfer Salon. Der 2600 hatte einen 2,6-Liter- Sechszylinder-Motor und - bei Alfa üblich - zwei obenliegende Nockenwellen. Der Wagen wurde in drei Versionen gelie fert: als Limousine, Kabriolett oder Coupe; letzteres war der sogenannte Sprint. Die Ausfüh rung des Wagenswar exklusiv. Als 1968 die Produktion einge stellt wurde, waren 2092 Li mousinen, 2255 Kabrioletts und 7000 Coupes verkauft worden. Ein deutliches Plus also für den Sprint, der von Bertone ent worfen worden war. Bertone baute übrigens auch den er folgreichen Giulietta Sprint. Er war also der richtige Mann, um den Nachfolger für den 2600 herzustellen. Alfa Romeo Montreal: Mit Bertones «Handschrift» 60 1964 hatte der damalige Bertone-Chefdesigner, Giugiaro, ei nen Prototyp auf das Alfa-Tubolare-Chassis gebaut, den Canguro. Diesen Entwurf vergass man bei Alfa nicht, ob wohl derWagen nie in Produk tion gegangen war. Marchero Gandim, der Nachfolger von Giugiaro, wurde beauftragt, «etwas Ähnliches» herzustel len. Das Resultat sollte bis zur Weltausstellung vorliegen, die 1967 in Montreal stattfand. Die Zeit drängte, der Motor des «Montreal» war noch nicht fer tig. Es sollte eine «gezähmte» Ausführung des ...