Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Fahrer erspart, beim Geschwindigkeitswechsel das Kuppelungspedal zu betätigen, denn der Freilauf besorgt selbsttätig das Einund Auskuppeln. Auch der Motor soll bei Verwendung des Freilaufes besonders geschont werden. Er arbeitet infolge der selbsttätigen Abschaltung des Freilaufes mit bedeutend verringertem Brennstoffverbrauch, was vom wirtschaftlichen Standpunkt besonders in die Wagschäle fällt. Das also ist der zweite Clou des Pariser Salon gewesen. Er war aber nur ein « Schein-Clou », denn er entbehrte vor allem des wichtigsten Merkmals eines wahren Clous: des Reizes der Neuheit. Als die ersten näheren Beschreibungen; des Freilaufes bekannt wurden, fehlte es nicht an berechtigten Kritiken, in denen gegen die von den Franzosen vielgerühmten Vorzüge der Vorrichtung, namentlich auch gegen deren Neuheit, Stellung genommen wurde. So brachte z. B. Kommerzialrat Robert Koch in einem Artikel des «'Sport-Tagblattes » in Erinnerung, dass schon im Jahre 1907 in einem österreichischen Fabrikate ein ähnliches Getriebe eingebaut war, das sogenannte Diamantgetriebe einiger Maja-Wagen. Es waren hier alle Zahnräder ständig im Eingriff. Die Schaltung erfolgte durch verschiebbare Nocken, die die jeweiligen Zahnräder mit der Hauptwelle kuppelten und derart ausgebildet waren, dass sie gleichzeitig als Freilauf wirkten. Die Betätigung erfolgte durch einen kleinen Hebel auf ...