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... Ein weiterer Unterschied ist die Trockensumpfschmierung, die nicht nur ein Ansteigen des Öls in den Kurven verhindert, zudem kann der große Reihensechszylinder dadurch auch ganze sieben Zentimeter tiefer sitzen als im C-Type. Das hatte unter anderem auch den Nebenffekt, dass Sayer eine niedrigere, schlankere Karosserie entwerfen konnte. Der XKC 401 wurde im März 1954 gebaut, dicht gefolgt von den drei Werkswagen für Le Mans, Chassisnummern 402 bis 404. Jaguar schickte ein erlesenes Rennfahrerteam ins Rennen – Hamilton, Rolt, Moss, Walker, Whitehead und Wharton –, doch mechanische Probleme bescherten Froilán Gonzá- les im 4,9-Liter-Ferrari einen hauchdünnen Sieg. Duncan Hamilton erinnerte sich später, dass »meine Räder bei 270 km/h im obersten Gang durchdrehten«, als er versuchte, Gonzales auf nasser Strecke zu überholen. Er tat das einzig Sinnvolle, indem er leicht vom Gas ging, um Jaguar einen Podiumsplatz zu sichern. Die Erfolge des D-Type über die folgenden zwölf Monate waren durchwachsen – nicht schlecht aber auch nicht außergewöhnlich. Das Design musste nicht nur für Le Mans 1955 weiterentwickelt werden. Die größte Veränderung betraf den Hilfsrahmen vorn, der nun nicht mehr an die Spritzwand angeschweißt war, sondern – zur Erleichterung laufender Reparaturen – angeschraubt. Außer dem wurden die Rohre jetzt aus Nickelstahl statt aus ...