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... vorgesehen werden. Eine Vergaservereisung ist beim Betrieb mit Methanol, das als Frostschutzmittel wirkt, völlig ausgeschlossen. Der konstante Siedepunkt (64,7 °C) verursacht, verglichen mit Benzin, jedoch gewisse Probleme: Die leichte Verdunstbarkeit erfordert aus Gründen des Umweltschutzes Massnahmen zum Vermeiden unzulässiger Verdampfungsverluste aus Vergaser und Tank. Indessen ist kaum mit einer Dampfblasenbildung zu rechnen, ebenso auch nicht mit einer Verdünnung des Motorenöls mit Methanolkondensat (höchstens bei anormal intermittierendem Betrieb). Die Toxizität des dampfförmigen, besonders aber des flüssigen Methanols lässt spezielle Vorkehrungen (Warnfarbe, Vergällungsmittel etc.) als angezeigt erscheinen. Der motorische spezifische Methanolverbrauch (g/PSh) ist 2—2,1 mal so hoch wie derjenige beim Benzin, so dass für gleichen Aktionsradius ein etwa doppelt so grosser Treibstofftank vorgesehen -werden muss. Durch Ausnützung der hohen Klopffestigkeit (ROZ 106, MOZ 92) lässt er sich durch Erhöhung des Verdichtungsgrades auf 12 und evtl. höher, auf den Faktor 1,7- 1,9 reduzieren. Niemals aber kann er, trotzdem die Methanolkalorie sehr gut ausgenützt wird, auf den niederen Wert von etwa 170—180 g/PSh eines gebleiten Superbenzins beim Verdichtungsgrad 10—12 gebracht werden. Zufolge günstiger Wirkung der hohen Verdampfungswärme und des ...