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... HISTORIE DER VIERSITZIGEN MERCEDES-CABRIOS Streng funktionales Cockpit. Der Airscarf fächelt Heißluft in den Nacken. Tasten für den zentralen Fensterheber, Verdeck und Aircap unter der Armauflage Von 1961 bis 1971 entstehen rund 33 OOO W111, ein Drittel als Cabrio Erst 1992 kommt mit dem W124 wieder ein Cabrio. Baustopp 1997 Die zweite und letzte CLK-Generation fertigt Karmann 2003 bis 2009 Per Knopfdruck - oder wenn sich jemand hinten anschnallt - fahren die Stützen hoch aber deutlich agiler und präziser an als seine Vorgänger, bleibt im Fahrverhalten makellos. Auch wüste Provokationen bringen das Cabrio nicht aus der Ruhe. Das gelingt erst dem Motor. Obwohl die Übersetzung passt, der 1,8-Tonner bei gemütlichem Landstraßenschunkeln alle 100 Kilometer nur knapp fünf Liter braucht und der anfahrmüde Motor ab 1400/min mit bulligem Drehmoment anschiebt. Doch laufkulturell Interes sierten dürfte der 2,1-Liter-Diesel zu kernig nageln; selbst bei hohem Tempo übertönt er den Windstrom, der an den Kanten des geschlossenen, dick gefüt terten und hervorragend geräuschiso lierten Verdecks zupft. Die Allianz aus dem doppelt aufgeladenen Selbstzün der der langhubigen Baureihe OM 651 und der handgerührten, zäh zu schal tenden Sechsgangbox erweist sich so als nicht ganz harmonisch. Was kaum die Güte des Offen-E min dert. Denn der macht der ...