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... Zumindest vorläufig müssen sie zum Teil namhafte Aufträge sistieren, darunter wohl auch solche, die sie sich dereinst endgültig ans Bein streichenmüssen. Dass nun aber auch Regierungsmitgliederaus Kantonen, welche die Alpeninitiative ausdrücklich gutgeheissen haben, ins gleiche Horn stossen und sich über das «Vorprellen» des EVED lautstark aufhalten, geht über die Hutschnur. Klar ist, dass Bundesrat Ogi bzw. seine Fachstellen nicht anders handeln konnten und durften, denn solange nicht hiebundstichfest definiert ist, welche Strassenverbindungen unter die neue Verfassungsnorm fallen, muss das ganze Alpengebiet als Planungszone gelten, in der nichtsunternommen werden darf, was dem verfassungsrechtlich geschützten Planungsziel - keine Erhöhung derTransitstrassen-Kapazitäten - zuwiderlaufen könnte. Ebenso unverständlichwie die Reaktion von kantonalen Regierungsvertreterinnen und -Vertretern ist das Protestgeschrei der Initianten. Sie sind es ja, die diese Suppe gekocht haben Wenn sie diese jetzt als ungeniessbar empfinden, so haben sie es ihren eigenenKochkünsten zuzuschreiben Fest steht bloss, dass dieses «Geköch» ausgelöffelt werden muss, und zwar im AlpengebietFeststehen dürfte ferner, dass die gleichen Initianten Adolf Ogi unsanft an den Karren gefahren wären, hätte er den Planungsstoppnicht angeordnet. Sie hätten hm jedes Zuwarten als ...