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... vielmehr, da mit der Motor seinen Luftfilter nicht ab schüttelt), dreht sich in entgegengesetz ter Richtung zur Kurbelwelle besagtes Ausgleichsgewicht. Viel Freude hatten die Kölner an dem Kurzhuber (80 x 59 mm) und am ganzen Wagen auf Anhieb kaum. Das Fahrwerk geriet — einfach ausgedrückt — ziem lich hemdsärmelig, und die Kraftquelle gab sich im Vergleich zu den Mitbewer bern mit 40 PS bemerkenswert schlapp, was freilich nicht zuletzt auf die für eu ropäische Verhältnisse ziemlich ausla dende Karosserie zurückzuführen war. Eine Besonderheit der heimtückischen Art stellte die Anordnung der Schwim merkammer seitlich vom Solex-Vergaser dar. Eilige 12M-Fahrer der ersten Stunde, die den mühsam aufgebauten Schwung in die nächste Linkskurve mit nehmen wollten, kamen kaum mehraus ihr heraus, der Sprit blieb einfach weg. Weltrekord Um so mehr galt es, das Findelkind via Marketing zu vermarkten. Im Novem ber 1963 erreichte der 12 M im französi schen Miramas quasi den Mond. 358 000 km mit 104 km/h Schnitt (Spitze des Ford Taunus 12 M: 125 km/h], trotz eines spektakulären, aber glimpflich verlaufenen Überschlags, das bedeutete 108 durch die FISA bestätigte Weltrekor de für den jüngsten Ford. Und das wie derum sollte auf einen der wichtigsten Eckpfeiler des V-Konzepts hinweisen: die Robustheit. Eine extrem kompakte, steife Kurbelwelle und der kurze Hub waren Garant für hohe ...