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... den, hat das Eidg. Statistische Amt ein Kommentar geliefert, den wir ebenfalls folgen lassen und dem kaum mehr etwas beizufügen ist. Es mag auf den ersten Blick sehr überraschen, dass von 1931 bis Ende 1933 der Bestand an Automobilen nur um rund 3500 Einheiten zugenommen hat, während die Vergrösserung des schweizerischen Automobilparkes in den Vorjahren ganz andere Dimensionen aufzuweisen hatte. Schuld daran ist dieunerwartet hohe Zahl von rund 15.000 Personenwagen, welche innerhalb zwei Jahren aus dem Verkehr gezogen wurden. Diese Stilllegung erhärtet die von uns immer wieder gemachte Feststellung, dass die fiskalische Belastung der Motorfahrzeuge die obere Grenze •der Tragfähigkeit bereits überschritten hat. Das Bestreben des Fiskus, aus dem Motorfahrzeugwesen möglichst hohe Abgaben herauszupressen, hat zu einer künstlichen Unterbindung der weiteren Motorisierung unseres Verkehrs geführt. Es zeigt sich, hier mit aller Deutlichkeit, dass hohe Steueransätze noch keineswegs gleichbedeutend sind mit entsprechend erhöhten Steuereinnahmen. Die Probe auf das Exempel haben Deutschland und Italien geliefert, in welchen Staaten die Automobilwirtschaft seit der Einführung weitgehender Steuererleichterungen einen geradezu ungeahnten Aufschwung genommen hat, welcher der Gesamtwirtschaft und nicht zuletzt dem Staate in anderer Form wiederum zugute ...