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... und der Fahrer des schnellen Sportwagens wird sich zu Gegenbeweisen herausgefordert fühlen. Aber eines bleibt dem Mo torrad unbestritten: Es ist ein „Kurvenneiger“. Es ist ein Fahrzeug, zu dem sein Fahrer über Lenker, Sattel, Fußrasten und Handund Fußbedienungshebel innigen Kontakt gewinnt, ein Fahrzeug, dessen Masse kein Eigenleben führt, sondern durch das Körpergewicht ergänzt und mitgelenkt wird, und einer solchen Kombination ist es trotz seiner Einspurigkeit gegeben, der Fliehkraft manches Schnippchen zu schlagen. Diese Schnippdien müssen nun keineswegs zu offensichtlichen Attrak tionen im Straßenverkehr ausarten; sie sind von einer ganz unauffäl ligen Art, und wohl am besten mit „persönliche Fahrund Kurventechnik“ zu übersdireiben, oder vielleicht noch besser mit „FahrfrcuJe“ zu umreißen. Gewiß, auch ein 60pferdiger Sechszylindermotor oder eine Wagenheizung bei 20 Grad Kälte vermitteln Fahr freude. Aber der Ex-Motorradfahrer, der den Lenker aus welchen Gründen immer mit dem Lenkrad vertauscht hat, wird in Gedanken gerne in seine Motorradtage zurückwandern, und wer kennt nicht die stolzen Worte ergrauter Herren: „Auch ich bin früher Motorrad ge fahren“. Aber sie fügen nichts hinzu von neuem Verlangen nach Zwei rädrigem. Freilich, für Stadtfahrten, für kurze Strecken, da wäre ein Motorrad oft willkommener als ein Wagen. Aber da sind die Er ...