Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... der Benutzungsgebühren um 2,5 % angekündigt. Die Einnahmen werden so 1989 auf 13 Mia FF (3.25 Mia Franken) steigen. Der französische Staat hatte ab Ende der fünfziger Jahre begonnen, Konzessionen für den Bau von Autobahnen zu vergeben, nachdem er die erforderlichen enormen Beträge für die Erstellung eines immer dringender notwendigen engverzweigten Netzes nicht aufbringen konnte. Die vom Staat und privaten Gesellschaften abgeschlossenen Verträge sahen vor, dass die Autobahnen nach Auslaufen der auf 20 bis 30 Jahre begrenzten Konzessionen voll in das Eigentum des Staates übergehen und ihre Benutzung dann völlig gebührenfrei wird. Die Gebührenerhebung sollte den Privatgesellschaften ermöglichen, innerhalb des Konzessionszeitraums die für den Autobahnbau notwendigen finanziellen Aufwendungen und Kredite wieder hereinzubekommen und ihnen gleichzeitig einen angemessenen Gewinn sichern. Die ursprünglichen Termine wurden dann Jahr zu Jahr durch Konzessionsverlängerungen hinausgeschoben, womit sich auch die Aussichten gebührenfreier Benutzung entsprechend verzögerten. So war etwa vorgesehen, dass die Autobahn Esterel-Cöte d'Azur (A8), deren Konzession 1957 erteilt wurde, 1992 in Staatsbesitz übergeht und damit gebührenfrei wird. 1975 wurde die Konzession bis zum Jahre 2000 und 1983 bis 2005 verlängert. Sie soll jetzt bis 2010 und ...