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... ergonomisch W ahrlich, es lohnt sich, ins neue Porsche-Museum nach Stuttgart-Zuffenhausen zu kommen. Dort posiert die erste Studie des Boxster, die 1993 in Detroit sämt lichen Autofans den Kopf verdrehte. Die Idee, mit der alles begann. Jetzt — der Boxster ist längst eines der erfolgreichs ten Modelle von Porsche geworden — steht man vor dieser Studie im Museum und denkt: „Wenn sie sich damals nicht getraut hätten..." Unvorstellbar. 204 PS hatte der Mittelmotor-Roadster beim Serienstart im Jahr 1996. Jetzt, nach der jüngsten Modellpflege, meldet er sich mit 310 PS zum Dienst. Das sind 15 PS mehr als bisher. Er bringt zwar auch größere Lufteinlässe mit, geän derte Blinker und Nebelscheinwerfer sowie LED-Tagfahrleuchten - alles Pe titessen also. Was wirklich zählt, ist der neue, direkt einspritzende Sechszylin der-Boxer, der im Prinzip aus dem Carrera stammt und ein großes Versprechen abgibt: mehr Leistung bei 16 Prozent weniger Verbrauch. Der Testverbrauch lag be 11,8 Liter pro 100 Kilometer - ein Wert, der angesichts der Fahrleis tungen okay ist. Denn was sich noch mal einen Tick ver bessert hat, ist der Fahrspaß. Schwer vor stellbar für alle, die den bisherigen Boxster S gut kannten - aber so ist es. Da ist noch mal mehr Druck da, mehr Drehmoment. Und das in einer ansatz losen Direktheit, die verblüfft. Als wäre das ...