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... deutschen wie auch in der französischen Schweiz, in den ersten Jahren durch ein oft zufällig anmutendes Sprachgemisch, später sogar durch den Zeitungskopf «Automobile- Revue», einen merkwürdigen sprachlichen Zwitter. Bis zur Lö- sung des Problems sollte allerdings noch einiges passieren. Hatte die Armeemotorisierung schon in der ersten Ausgabe Raum gefunden, so mass ihr die «AR» von 1910 an immer grössere Bedeutung zu. Heute spürt man bei der Lektüre, dass der Erste Weltkrieg, der im August 1914 ausbrach, in der Luft gelegen hatte. Für einige Monate musste die «AR» ihr Erscheinen einstellen und kam dann bis zum Kriegsende nur in ganz dünnen Heften heraus. Daraufhin verwirklichte Otto R. Wagner neue Pläne. Ab 1920 erschien die «AR» im bis heute beibehaltenen Zeitungsformat, das den Schritt zur ersehnten Aktualität auch als Wochenzeitung möglich machte. Ein Jahr später entstand schliesslich die «Revue Automobile» als Schvvesterblatt in französischer Sprache, mit gleicher Zielrichtung, aber eigenen Mitarbeitern und auf die welschen Autofahrer ausgerichtet. Seither bemühen sich beide Ausgaben, in zunehmender innerer Verbundenheit und dennoch in ihrer eigenen Sprache der Autowelt zu dienen, und am gleichen Konferenztisch erleben die Redaktoren das ständige Abenteuer des eidgenössischen Föderalismus. Im Jahre 1924 erhielten beide Ausgaben den inzwischen ...