Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Siege und trug damit maßgeblich zum Titelgewinn bei. Und bis auf das Rennen in Spa saß immer der kleine Merzario am Steuer. Öl und Wasser sind nun bestens temperiert. Meine Aufgabe? Rund zwölf Runden, um das Auto kennenzulernen und etwas Hitze in die Bremsen und Reifen zu geben, ehe die drei Rennhelden dann übernehmen. Die Ironie darin bleibt mir nicht verborgen. Diese Jungs könnten das mit geschlossenen Augen tun, doch heute wollen sie besonders großzügig und -herzig sein. »Vai vai Sam!«, ruft Merzario und schubst mich regelrecht ins Auto. »Ich erzähle Derek derweil eine Geschichte …«, höre ich ihn noch sagen und deute aus seinem schelmischen Grinsen, dass es was mit dem schönen Geschlecht zu tun haben muss. Es gibt genug Platz für die Beine – gerade ausreichend für meine Proportionen. Nur das sehr tief angebrachte Instrumentenbrett verhindert, dass ich noch tiefer in meine bevorzugte Sitzposition – Knie hoch, Kopf tief – schlüpfen kann. So sitze ich recht aufrecht, werde fest angeschnallt und erwarte das Signal zum Losfahren. Ich greife mit der rechte Hand zum hölzernen Schaltknauf und bin überrascht über den langen Weg bis zum Einrasten. Die Kupplung ist leicht, und ich fahre locker an. Schon beim ersten Druck aufs Gas macht sich das wahnsinnig laute Ansauggeräusch bemerkbar. Kein Wunder, sitzt doch der große Ansaugschnorchel direkt ...