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... die Porsche aber in Erwartung aerodynamischer Vorteile dem Rennwagen verpaßt hatte. Nirgendwo im Reglement jedoch ließ sich eine Pas sage finden, die diese Front partie verboten hätte. Trotz dem wollten die Abnahme- Kommissare dem Werksauto den Start verweigern, falls die Frontpartie nicht abge ändert würde. „Nur unsere Drohung, sofort aus Mugello abzureisen, wenn man uns weiter Schwierigkeiten macht, brachte die Sportkommissare zur Einsicht“, erzählt Porsche-Rennleiter Manfred Jantke. Der erzwungene Frieden war aber nicht von langer Dauer. Bald schon mußte sich Por sche den CSI-Gewaltigen beugen: Nach intensiver Su che hatte man einen Punkt gefunden, der die Schwaben zu einer technischen Modi fikation zwang. Denn nach der Regelauslegung der Sportbehörde durfte kein Bauteil aus dem Motorraum herausragen. Der Ansaug-Trakt des Lade luftkühlers lugte beim Por sche jedoch aus dem Motor raum und bezog seine Frischluft über eine Öffnung im Heckspoiler-Aufbau. Nach dem CSI-Beschluß, der sechs Wochen vor dem Wer tungslauf am 30. Mai auf dem Nürburgring in Kraft trat, war Porsche gezwungen, umzubauen. Der Turbolader des 935 mußte künftig seine Ladeluft von dem raumspa renderen wassergekühlten Ladeluftkühler beziehen. Aus der Neukonstruktion erga ben sich Probleme und zwei Ausfälle hintereinander, nachdem der 935 bereits vor dem ...