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... enttäuschend, und dann wurde es ganz schleppend. Bei GM ging der Absatz um über 10 % zurück, aber gleichzeitig war das Tempo für Ford und Chrysler ausgesprochen munter. Es war ganz klar, dass GM die Halden räumen musste, bevor zur Schwemme der 1986er Modelle ein Stau für anrückende 1987er hinzukam. Um den Verkaufswiderstand zu brechen, schien eine radikale Zinssenkung für Autoanleihen das ideale und vielleicht einzige Mittel. Und das Mittel scheint sich zu bewähren. Zinsen von nur 2,9 % - so etwas hatte es in Amerika vielleicht noch niemals gegeben. (Die Statistiken sind in diesem Punkt nicht ganz klar). Jedenfalls machten schon am nächsten Tag Tausende von Amerikanern von der Möglichkeit Gebrauch, ein neues Auto für niedrigere Monatsraten zu erwerben. Gewiss, am frommen Selbstbetrug fehlte es da nicht. Zum Beispiel rechnete sich ein jeder aus, dass manche Vertre- GM beabsichtigt, die Zahl seiner «White-Collar»-Mitarbeiter bis zum Jahre 1989 um 25 % zu senken; GM hat 133 000 dieser «Saiaried Workers» für die Vereinigten Staaten und 9000 in Kanada. 1985 stellte GM 12 Autos je Mitarbeiter her, Ford und Chrysler aber in der gleichen Zeit 18. Selbstredend führte dies dazu, dass die Gewinne bei GM relativ viel niedriger waren als die der anderen Autohersteller. GM teilt mit, man habe vor, die Personalreduzierung zum grossen Teil durch Nichtersetzung ...