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... bis 1773 erbaut. Schon der vom Bahnhof her kommende bewundert von jenseits der Aare, deren monumentaler Rötibrücke sie den denkbar imposantesten Hintergrund gibt, ihre eleganten und stolzen Formen. In vollem Aufbau geniesst er sie sodann aus der Hauptgasse, zu der die breiten Stufen ihrer harmonisch gegliederten Fassade herabfluten. Verschiedenen Durchblicken aus der nächsten Umgebung gewährt sie mit ihren Kuppeln einen immer erhebenden Halt, besonders von dem hübschen Platze zwischen Rathaus, Kantonsschule und Zeughaus, der ein schlichtes Denkmal für Oberlehrer Roth trägt, den verdienstvollen Schöpfer des solothurnischen Volksschulund Lehrerbildungswesens. An anmutigen Winkeln überhaupt ist Solothurn überreich. Da sind vor allem die Brunnenplätze zu nennen, die wahre Meisterwerke schweizerischer Brunnenkunst hegen, wie den Ursus-, Mauritius-, Georgs-, Simsonund Gerechtigkeitsbrunnen, sämtlich aus dem sechzehnten Jahrhundert; die Brunnenplastiken vor und an der Kathedrale, Moses-, Gideonsund Delphinenbrunnen, dürfen hier nicht vergessen werden. Aber auch architektonisch bietet die festliche Stadt eine Fülle des Schauenswerten, eine Reihe weiterer Kirchen von künstlerischem Belang, eine grosse Anzahl profaner Bauten, gemeinnütziger wie privater, die alle Zeugen der bedeutsamen Vergangenheit und stolzer Gesinnung sind. Der Simsonbrunnen, ...