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... dies unter Beibehaltung der Markennamen. In der Schweiz dagegen musste das Interesse für die Anschaffung armeetauglicher Fahrzeuge erst geweckt werden. Wir illustrieren diesen Sachverhalt mit einigen Zitaten unseres damaligen Vorstehers des Eidg. Militärdepartements, Bundesrat Rudolf Minger. Schon im Jahre 1937 verlangte' er «eine leistungsfähige eigene Motorwagenindustrie». An der Eröffnungsrede zum Genfer Automobilsalon im Februar 1938 sagte er: «Wir haben an der Erhaltung und Vermehrung des privaten Motorfahrzeugbestandes das grösste Interesse.» Und im April 1938 tönte es so: «Was uns mit Sorge erfüllt, ist der ungenügende Bestand an militärtauglichen Lastwagen.» Dann aber, im Februar 1939: «Was die Frage der Motorisierung unserer Armee betrifft, die Förderung des Ankaufs inländischer Lastwagen (durch Bundessubvention), so müssen diese Dinge jeweils im Verein mit dem Eisenbahndepartement geprüft werden.» Damit ist der Kampf Schiene/Strasse angesprochen. In Armeekreisen ging das böse Bonmot um, was denn nun eigentlich geopfert werden sollte, die SBB oder die Heeresmotorisierung. Die SBB wies in der Gewinnund Verlustrechnung der Jahre 1931 bis 1939 rote Zahlen auf, die im Jahre 1936 ihren Höchststand mit fast 67 Millionen Franken (bei einem Aufwand von 163 Millionen Franken) erreichten. Erst ab 1940 brachten die Kriegstransporte ...