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... ines der Highlights, das Autofans auf der Weltausstellung 1967 in Montreal zu sehen bekamen, war eine Designstudie von Marcello Gandini auf dem Stand von Alfa Romeo. Gandini, der unter anderem auch für das Styling des Lamborghini Miura, des Countach, des Lancia Stratos, aber auch der ersten Generation der BMW 5er-Baureihe (E12) verantwortlich ist, gilt als einer der drei wichtigsten italienischen Designer der 70er-Jahre. Mit den hinten hochgezogenen Türscheiben, den seitlichen Pseudo-Lüftungsschlitzen – die im Übrigen bereits 1964 an dem von Giugiaro gezeichneten Coupékonzept »Canguro« an den Frontkotflügeln erschienen – und den Lamellen über den Frontscheinwerfern wirkte das Alfa-Konzept wie ein ultramodernes Mittelmotorcoupé und begeisterte Presse wie Publikum gleichermaßen. Dabei war der Prototyp trotz der vorgeblichen Kühlschlitze von Beginn an für einen Frontmotor mit Heckantrieb konzipiert. Der optische Eindruck war so überzeugend, dass sogar renommierte Autofachzeitschriften in damaligen Tests die Falschmeldung verbreiteten, die Studie sei als Mittelmotorcoupé konzipiert gewesen. Unabhängig von der möglichen Motorposition waren die Besucher und die Presse begeistert und das Alfa-Management beschloss, der Studie eine Serienversion folgen zu lassen. Da die Studie keinen offiziellen Namen hatte, sprach man einfach von dem »Coupé aus Montreal«, ...