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... modernen Verkehr und über die französische Verkehrsmentalität urteilen: „Den Franzosen ist es vielleicht als einzigem Volk der Welt gelungen, gegenüber dem Götzen .Verkehr' seine Freiheit zu bewahren, und zwar nicht nur die Freiheit seiner Bewegungen, sondern auch die seines Denkens. Die Dämonisierung des Verkehrs, wie sie in Deutschland betrieben wird, ist in Frankreich an der vernunftvollen Überlegenheit des Individuums gescheitert. Nirgendwo wird der Verkehr so zweckmäßig und schnell abgewickelt wie in Paris, nirgendwo ist er so völlig dem Menschen dienstbar unterworfen, während er bei uns eine Macht, fast ein Idol ist, vor dem der einzelne sich zu beugen hat." Der Autor schließt seine Ansicht, daß es dem Franzosen im Verkehr gelungen ist, ein Mensch zu bleiben und kein „Verkehrsteilnehmer" zu werden. Daher „Fahren - wie Gott in Frankreich", wobei dieser Zusatz lediglich als Vokabel das Optimum des Fahrenkönnens symbolisiert. Das Fahren hängt nicht allein von der Mentalität, vom Charakter ab, sondern auch von den Straßen. Aber vergessen wir nicht: Höflichkeit im Verkehr macht jede Straße sicher, egal, wie rückständig ihr Bau ist. Das gilt für alle und besonders für uns. Zurück zu Frankreichs Straßen. Sie sind nicht rückständig, sie sind großartig, modern ausgebaut, alle, die großen wie die kleinen Straßen. Es ist ...