Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... zur Zündung - der Airbag füllt sich mit Hilfe eines pyrotechnischen Treib satzes blitzartig. Dieser Vorgang läuft gewis sermaßen im Zeitraffer-Tempo ab, ohne daß die Insassen vom lauten Airbag-Knall viel mitbe kommen: O Zehn Millisekunden (eine hundertstel Sekunde) nach dem Aufprall wird die Airbag- Treibkapsel gezündet. O Nadi 20 Millisekunden ist über ein Drittel der Knautsch zone des Wagens zusammenge staucht, die Insassen bewegen sich nach vorn, der Luftsack entfaltet sich. O Nach 80 Millisekunden steht das Auto, die Knautsch zone ist aufgebraucht, der Oberkörper taucht in das Luft kissen ein. O Spätestens nach 120 Milli sekunden ist alles vorbei, und der Sack fällt wieder in sich zu sammen. Der im Lenkrad unter der Prallfläche zusammengefaltete Nylonsack hat üblicherweise ein Volumen von 60 Liter, das von dem Treibgas (hauptsäch lich Stickstoff) zu füllen ist. Der Beifahrer-Airbag, so wie er von BMW, Mercedes und Porsche verwendet wird, faßt etwa 150 bis 170 Liter. Damit der aufs Luftpolster prallende Körper nicht zurückgeschleudert wird, kann das Gas durch Entlüf tungsöffnungen in einer defi nierten Menge und Zeit entwei chen. Hinzu kommen in den Luftsack eingenähte Fangbän der, die auf Fahrerund Beifah rerseite dem aufgeblasenen Airbag seine definierte Form geben. Für die Auslösung des Rückhaltesystems wird im Nor ...