Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Christian Geistdörfer fährt seit 15 Jahren Oldtimer- Rallyes. Das sei die logische Fortsetzung seiner Rallyesport-Karriere, meint er, und außerdem liebt er alte Autos. »Ich komme eigentlich aus dem Bankwesen und machte eine Lehre, bevor ich 1972 erstmals den Namen Walter Röhrl las, der bei der Olympia Rallye seinen großen Durchbruch hatte«, erzählt er. »Skifahren und Fußball waren meine Hobbys, von Rallyesport-Begeisterung noch keine Spur.« Mit Freunden nimmt er 1973 an Orientierungsfahrten in der Gegend von München teil. Anfangs fährt er selbst, das strapaziert das Sparbuch. Schnell merkt Geistdörfer, dass ihm das Navigieren mehr liegt als das Fahren. Kollegen fällt auf, dass er als Beifahrer Akzente anders setzt als etablierte Co-Piloten. In einem BMW 2002 gelingt Geistdörfer 1975 der zweite Platz im ONS-Pokal für den Nachwuchs. Danach engagiert ihn Opel: sein Sprungbrett in die Profikarriere. »Damals freundeten der Walter und ich uns an und trainierten einige Tage lang, als sein Beifahrer ausgefallen war. Schon damals merkten wir, dass wir gut miteinander fuhren. Doch daraus wurde nichts. 1977 fuhr ich mit Achim Warmbold für Toyota und Citroën. Ich war der erste deutsche Beifahrer, der bei ihm nicht aus dem Auto flog. Walter wollte dann mit seinem privaten 911er die Rallye San Martino di Castrozza in den Dolomiten bestreiten und fragte ...