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... den, scheint derzeit noch recht ungewiss. Einige führende Automanager Europas haben zu dieser Problemlage bereits unüberhörbar Stellung bezogen. Als Vertreter der beiden Extrempunkte haben sich einerseits Jacques Calvet, oberster PSA-Chef (Peugeot und Citroen), anderseits Edzard Reuter, DB-Konzernleiter (Mercedes-Benz), zu erkennen gegeben. Ihrer jüngsten Stellungnahme zum Thema Japan-Autos durften wir unlängst in Rennes-La Janais beziehungsweise Stuttgart- Untertürkheim beiwohnen, und beide verstanden es, ihre Meinung überzeugend darzulegen. «Man will doch Europa für die Europäer machen und nicht, um die japanische Arbeitslosigkeit weiter zu reduzieren», argumentierte Calvet vehement. Erst wenn auf zwei nach Europa exportierte japanische Autos ein europäisches nach Japan gelange, könne man über die Quoten zu reden beginnen. Und einige Tage später replizierte Reuter: «Wir plädieren eindeutig für freien Handel auf dem Gebiet des Automobils. Die Erfahrung zeigt, dass der Schutz schliesslich zu einer Schwächung des Geschützten führt.» Für Handelsfreiheit macht sich auch Reuters Erzrivale Eberhard von Kuenheim, das rührige BMW-Oberhaupt, stark. Auch er scheint, was die Japan- Konkurrenz betrifft, von keinerlei Ängsten geplagt zu sein. Derzeit geht denn für Mercedes-Benz wie für BMW die Export-/Import- Rechnung mit Japan durchaus auf. Aber vielleicht wird sich ...