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... in Schweizer Hand Ein wackerer Amerikaner mit Jahrgang 1928: Hupmobile Six Ein Hupmobile, was ist das? So höre ich mit der Automobilgeschichte nicht so vertraute Zeitgenossen erstaunt fragen. Ja, Oldsmobile, diese immer noch sehr aktive Marke, kennt jeder —aber Hupmobile? Das klingt in schweizerischen Ohren eher nach Karikatur von einem Auto, das hupt! Dabei lässt sich dieser Markenname auf einfache Art erklä ren: Genauso, wie Mister Olds seine Wagen Oldsmobile nannte, wurden die von Robert und Louis Hupp hergestellten Benzinkutschen eben auf den Namen Hupmobile getauft. Max Stoop (Textund Fotos) DieHupp Motor Car Corporation, zu Hause in Detroit und Cleveland, baute ab 1908 Automobile. Im Lauf der Jahre hatte das unabhängi ge Unternehmen aber mehr und mehr gegen die Grosskonzerne General Mo tors und Ford anzukämpfen. Sogar Chrysler, das gegen Ende der zwanziger Jahre auch die Dodge-Werke übernom men hatte, wurde zu einem mächtigen Konkurrenten. 1936 musste die Hupmo bile-Produktion mehrere Monate lang unterbrochen werden. Dabei hatte die Marke erst 1934 mit sehr fortschrittlich entworfenen Karosserien innerhalb der amerikanischen Marken ein markantes Zeichen setzen können: Das neue Mo- 16 dell Aerodynamic war von keinem Ge ringeren als Raymond Loewy gezeich net worden. Wechselhaftes Markenschicksal Der Aerodynamic besass in die Motor haubenpartie eingebaute ...