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... 500 PS starken Sechs-, Achtund Zwölfzylinder aufheulten und dämonisch auf den St-Devote-Engpass zuschössen. Vier Kämpfer blieben hier vorzeitig auf der Strecke. Und wie immer in Monaco gab es viel Nervenkitzel, viel Materialschaden, aber — zum Glück — keine Verletzten. Der Kurs mit seinen vielen Kurven und kurzen Geraden setzt den hart strapazierten Piloten ungemein zu, ein Höchstmass an Konzentration wird verlangt: triefend nass und bleich im Gesicht entsteigen sie ihren sie wie Masshandschuhe umschliessenden Cockpits, denn mit Autos, die dank Superreifen und Bodeneffekt in den Kurven eine Querbeschleunigung von über 2 g verkraften, 76mal um dieses Karussell zu donnern, ist in der Tat eine Angelegenheit für harttrainierte und zähe Männer. Pironi und Laffite auf Ligier, Jones und Reutemann auf Williams, Depailler auf Alfa Romeo und Piquet auf Brabham bildeten das dominierende Sextett, hinter welchem eine Leere gähnte. Aber im Verlaufe der Runden schmolz die Gruppe zum Trio zusammen, denn Monaco fordert seine Opfer Der wie ein Filmstar aussehende Sohn der Pampa, Carlos Alberto Reutemann, gewann vor dem zähen und sich mit nachlassenden Bremsen herumschlagenden Franzosen Jacques Laffite; der wortkarge Brasilianer Nelson Piquet rettete sich trotz Reifenproblemen auf den dritten Platz. Die Ferrari, welche 1979 den Ton angegeben hatten, oder die Lotus, die 1978 ...