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... Bross auf einem neuen Fuchs. Und einige Amerika ner hatten sich europäische Renn wagen zugelegt: Bill Scott fuhr einen Royale, eine Monocoque- Konstruktion des Briten Bill King; Pieper hatte sich einen Lola ge kauft. Bross, Breinsberg und Scott hatten aus Wolfsburg den soge nannten Typ 4-Motor erhalten, im Prinzip ein 411-Einspritzmotor mit reduzierter Bohrung, um auf 1600 ccm Hubraum zu kommen. Anstel le der Einspritzung, die das Super V-Reglement untersagt, werden zwei Solex-Doppelvergaser mon tiert. VW fertigte von diesem Mo tor, der einst für einen Porsche- Roadster entwickelt wurde, 500 Stück, die unfrisiert für weniger als 2000 Mark vertrieben werden. Kaimann-Konstrukteur Kurt Berg mann entlockte diesem Triebwerk knapp über 120 PS und baute eine Trockensumpfschmierung ein, die sich in der Steilwand von Daytona auf Anhieb bewährte und vor Problemen mit der 'Ölzufuhr bewahrte. Die Europäer rechneten sich kei nerlei Chancen aus, ihre Wagen machten in Daytona allererste Gehversuche. Doch von Beginn an drehte Erich Breinsberg pro blemlos seine Runden und kam auf Zeiten um 2:13 Minuten (Schnitt 167 km/h), wie sie früher vom Carrera 6 erzielt wurden. Im Rennen duellierten sich Breins berg und Amerikas Meister Tom Davey (seinen Wagen hatte Flug zeugingenieur Zeitler konstruiert) um die Spitze. Keiner konnte dem anderen ...