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... rund vier Milliarden Euro Verlust angehäuft. Nicht einmal ihr Verkauf glückte. Deswegen startete Ex-Mercedes-Chef Eckhard Cordes eine radikale Schrumpfkur (siehe Grafik). Resultat: 2007 verbuchte Smart erstmals schwarze Zahlen. Nun will der City-Floh in neue Sphären springen. Auf etwa 130 000 Einheiten sollte der weltweite Absatz in diesem Jahr wachsen und so das 2002er Allzeithoch (122 300) über flügeln. Rückenwind gibt es von explodierenden Spritprei sen und wachsendem Verkehrsaufkommen in den boo menden Metropolen. Grün ist schick, Smart damit auch, sein Name genial. Das erste Auto, das nicht Ingenieure initiiert haben, sondern Marketingprofis, ist klassenlos wie der VW Golf. Dabei ist er keineswegs günstig: Mit einem Einstiegs preis von 9850 Euro kostet er mehr als viele Viersitzer. Und sein Segment muss der 2,70 Meter lange Zweisitzer bald teilen, was den Preiswettbewerb anheizen wird: Toyo ta bringt noch 2009 den iQ, Fiat spätestens Anfang 2010 den Topolino, VW Ende 2010 den Up und danach die Ableger von Seat, Skoda und vielleicht auch Audi. BMW arbeitet an einem Stadtauto icar und hat bei den Kooperationsge sprächen mit Mercedes nicht ausgeschlossen, die Plattform des Smart-Nachfolgers zu nutzen. Auch Opel will Anfang kommender Dekade zu Potte kommen. In China laufen be reits Smart-Kopien. In Indien gibt es Ende dieses Jahres den knapp 2000 Euro ...