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... Dieser Erfolg wird allerdings im Ausland eingefahren. Denn drei von vier in Deutschland produzierten Autos wer den exportiert. Während der deutsche Markt schwächelt, legen einige eu ropäische Nachbarländer wie Spanien, England, Italien und Frankreich heftig zu. Der Grund: Dort haben die staatlichen Hilfen später eingesetzt und wirken zum Teil noch. Aber auch wenn sich der europäische Markt um neun Prozent verbessert und PSA-Finanzchef Frederic Saint-Geours bestätigt: „Das Auftragsbuch bleibt gefüllt“ - das große Wachstum kommt aus Übersee. Der chinesische Markt wuchs allein im März um 63 Prozent (siehe Stadler-Interview auf Seite 156). Und in den ersten drei Monaten wurden dort eine Million Fahrzeuge mehr verkauft als im Vorjahr. Japan legte um 24 Prozent zu, Indien meldet plus 30 und Brasilien plus 17. Wachstum wird auch wieder aus Amerika berichtet. Mercedes jubelte im April über ein Absatzplus von 21 Pro zent. Vertriebschef Joachim Schmidt: „Wir sind damit seit Jahresbeginn Markführer unter den deutschen Premiummarken.“ Während die deutschen Nobelhersteller mit der Bele bung des US-Marktes zufrieden sein dürften, verzeichnete Porsche ein Minus von sechs Prozent. Der Panamera ist ge rade eingeführt, aber der Elfer schwächelt und fällt im Ver gleich zum Vorjahr um 42 Prozent zurück. Dafür feiert der durch Rückrufaktionen gebeutelte Japan-Primus Toyota ...