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... der Umgebung von Maranello, zudem regelmässig auf gemieteten Rennstrecken. Stoppuhren und weitere Messinstrumente waren an Bord mitzuführen. Es war üblich, zwei Mitarbeiter einzusetzen, die abwechselnd pilotierten und die Messgeräte bedienten - diese sozusagen klassische Lösung wendeteauch das AR-Test-Team an. Robert Braunschweig war es gelungen (nicht zuletzt deshalb,weil er einen 212-Käufer, den Berner Hans-Karl von Tscharner, mit nach Maranello brachte), Enzo Ferraris Zustimmung zu einem Test zu erreichen, der schliesslich als weltweit überhaupt erste unabhängige Langstreckenerprobung eines Kunden-Ferrari in die Automobilgeschichte einging. Zu den Messfahrten hatten wir den englischen Journalisten Gordon Wilkins eingeladen, dem damit die Möglichkeit gebotenwurde, für «Autocar» einen Erlebnisbericht zu verfassen. Wilkins und ich wechselten uns beim Fahren und beim Bedienen der Messinstrumente ab. Nach Registrierung der wichtigsten Resultate inklusive einer repräsentativen Verbrauchszahlmusste noch die Höchstgeschwindigkeit ermittelt werden,wozu eine möglichst lange, ebene Gerade erforderlich war. Eine Autostrada gab es damals in derNähe noch nicht, doch der sympathische Chef des Versuchs, Signor d’Angelo, empfahl eine vonihm bereits mehrmals benutzte Alternative: Zwischen Modena und Maranello gebe es eine genü- gend lange Gerade, ...