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... die mit der Verfolgung des VW-Devisenskandals betraute Braunschweiger Staatsanwaltschaft ermittelt, sollen ehemalige Mitarbeiter der VW-Devisenabteilung noch Eigengeschäfte betrieben haben. Für diese Manipulationen brauchten sie aber auch die Mithilfe von Bankangestellten. Jedenfalls soll der geflüchtete Frankfurter Devisenmakler Joachim Schmidt (er gilt als Drahtzieher der gesamten Devisenmanipulationen) einen ganzen «Händler-Ring» aufgebaut haben. Hüllte man sich bei VW anfangs noch in Schweigen, gab es dann Tage später in Wolfsburg doch «neue Erkenntnisse und Anhaltspunkte» dafür, dass der Devisenskandal mit der Begleichung von 480 Mio DM noch nicht ausgestanden ist. Allerdings spricht man bei VW von einem Verlust von etwa 15 Mio DM. Für Deutschlands Auto-Hersteller Nr. 1 zwar kein Riesenbetrag, aber diese neusten Enthüllungen brachten Volkswagen weitere Negativ- Schlagzeilen ein. Für das Renommee bestimmt kein Vorteil. Noch scheint man sich bei Daimler-Benz in Stuttgart-Untertürkheim zu zieren, aber mehr und mehr verdichten sich die Gerüchte, dass ein Einstieg des grössten deutschen Industrie-Unternehmens beim Münchner Luftund Raumfahrtkonzern MBB (Messerschmitt-Bölkow-Blohm) nicht mehr gänzlich auszuschliessen sei. Während man sich bei DB noch abwartend verhält, hört man von der MBB-Führungsspitze natürlich viel Zuspruch zu diesen ...