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... setzten. Taruffi verlor ein Hinterrad infolge des Bruchei der Hinterachse, was eine gewisse Schwäche dieses Teiles bei den Ferrariwagen beweist, Villorcsi hatte schon in den ersten Runden Getriebeschwierigkeiten, und auch sein Motor war nicht ganz in Ordnung, so daß er dann ausscheiden mußte. Schließlich hatte auch Ascari, abgesehen von den Reifendefekten, die ihn zwangen, in der 9., 18. und 27. Runde (jede neunte Runde mußte der Ferrari halten!) Räder zu wechseln, ab Mitte des Rennens einen sehr unregelmäßig funktionierenden Motor. Es blieb ihm also nichts anderes übrig, als zu ver suchen, noch einen verhältnismäßig guten Platz zu erreichen. Wenn auch Gonzales einmal we gen seiner Reifen halten mußte, so war doch sein Wagen unter den Ferraris derjenige, der am besten lief. Erst kurz vor Ende des Ren nens traten auch bei ihm gewisse Getriebe schwierigkeiten ein. Es war auf alle Fälle ein Segen für Fangio, daß ausgerechnet Gonzales den besten Ferrari fuhr! Von dieser Seite brauchte er also nichts zu befürchten. Nach dem „Witz“ von Silverstone mußte sich näm lich der „Puma“ von seinen Landsleuten und Chefs vieles anhören und bei der Gelegenheit versprechen, sich nicht noch mehr wertvolle Weltmeisterschaftspunkte von Fangio „abneh men“ zu lassen! Mit seinem zweiten Platz ist aber der dicke gutmütige Argentinier auch glücklich gewesen. Farina, ...