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... zu beruhigen? Die Welt hat sich verändert. Auf der einen Seite drückt die Gesetzgebung und fordert, dass der C02-Ausstoß von Neuwagen bis 2015 sogar auf 120 Gramm pro Kilometer sinken soll. Für 2020 denkt die Europäische Kommission momentan über 95 Gramm nach. Für 2040 versprach Bundesumweltminister Norbert Röttgen einen Wert zwischen zehn und 35 Gramm. So viel zur Regie rungsseite. Jetzt zum Kunden. Der denkt nicht in erster Linie an C02, sondern an seinen eigenen Geldbeutel. „Wem es gelingt, bei geringem Verbrauch auch noch gute Fahrleistungen zu bie ten, der zählt zu den Gewinnern“, erklärt Burkhard Göschei, ehemaliger BMW-Entwicklungschef und heute Chefentwickler bei Magna. „Dieser Wettbewerb wird vom Kunden getrieben. Denn die Politik kauft keine Autos.“ Selbst wenn die alternativen Antriebe durch den Batteriebrand des Chevrolet Volt nach dem Crashtest einen Rückschlag erlitten haben - sie müssen kommen. Beim Verbrennungsmotor samt Getriebe, so versichert VW- Entwicklungschef Ulrich Hackenberg, „können beim Verbrauch rund 20 Prozent geholt werden“. Betrachtet man das Gesamt fahrzeug, so sind weitere Einsparungen machbar. Das reicht vielleicht gerade mal für die 95-Gramm-Hürde. Danach müssen die Alternativen her. Das heißt: Wir brauchen das Elektro-Auto, die Hybridisierung, die Brennstoffzelle - kurz die Elektrifizie rung des Antriebs. ...