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... und über einen achtrippigen Poly-V-Riemen realisiert. Der Drehschwingungsdämpfer bekam dabei für den Antriebdes Laders eine extra Riemenscheibe. Die Übersetzung zur Kurbelwelle beträgt 1:2, dermaximale Ladedruck liegt bei 0,7 bar (Überdruck). Der aufgeladene V8 erreicht damit sein maximales Drehmoment von 505 Newtonmetem bei 3600/min, wobei er den Maximalwert des Saugmotors von 393 Nm(4250/min) bereits bei 1600/min erreicht. Anders als Mercedes ordnet Jaguar die Drosselklappe aufder Saugseite des Laders an. Hierbei wird das Drosselklappenteil sozusagen als Komplettmodul mit dem Ladegerät verschraubt. Die saugseitige Anordnung der Drosselklappe gehört zur Auslegungsstrategie Motor-Lader, bei der ein höchstmöglich dynamisches Ansprechverhalten im Vordergrund stand. Wer sich jetzt wundem mag, sollte einen Blick auf das Gesamtkonzept von Lader, Ladeluftkühlung und Motor werfen, das für Jaguar nicht nur typisch(siehe AJ 16), sondern einmalig und äusserst effizient ist: Die beiden wassergekühlten Ladeluftkühler der Marke Behr bilden in Personalunion eine Einheit mit den Luftsammlem. Dies ergibt ein sehr restriktivesLuftvolumen von nur 9,75 L zwischen Drosselklappe undMotoreinlass. Zum Vergleich hat der V8-Sauger paradoxerweise mehr Volumen, nämlich 10,25 L. Dies, obschon zwischen Drosselklappe und Motoreinlass weder ein Lader noch ein Ladeluftkühler sitzt. Beim ...