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... Einheiten im Schnitt aber deutlich weniger Kunden als sein stilistisch schönerer Vorgänger. Vielleicht lag es auch an der mangelnden Power. Denn anders als beim Capri, den es auch mit Sechszylindern gab, verharrte die Leistung selbst im GT/E auf 110 PS. Lediglich der als zur Homologation für den Motorsport aufgelegte Manta 400 erreichte mit 144 PS Werte, die endlich zur Optik des als Pseudo-Sportwagen bespöttelten Manta passten. Ohnehin hatte sich das Image der Baureihe inzwischen stark verändert, und nicht unbedingt zum Besten. Die Manta-Fans tunten ihre Lieblinge nach Herzenslust, und nicht immer stilvoll. Vor allem breit und tief war angesagt. Bald kamen erste Manta-Witze auf, eine Portion Pommes Frites wurde zur Mantaschale, eine Currywurst/Pommes zur Mantaplatte. Manta-Fahrer hießen meistens Manni, hatten einen Fuchsschwanz an der Antenne und Kenwood Aufkleber auf der Heckscheibe. Ihr größter Feind war der Golf GTI, gegen den es bei illegalen Autorennen vor Kohlenpott-Kulissen zur Sache ging. Gas gegeben wurde mit Mantaletten (Cowboystiefeln). Die kurz hintereinander 1991 ins Kino gekommenen Filme Manta, Manta (mit Til Schweiger und Tina Ruland) und Manta – Der Film zementierten das Bild des maximal mit Hauptschulabschluss gesegneten Manta-Fahrers mit blondierter Friseuse auf dem Beifahrersitz. Noch 1999 knüpfte die Tankstellenmarke DEA mit ...