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... Understatement, angefangen beim bahnbrechenden Lambda über den Aprilia – den GTI der damaligen Zeit – bis hin zum perfekt proportionierten Aurelia B20GT und dem seltenen B24 Spider. Der Flaminia setzte mit Karosseriedesigns von Pininfarina, Touring und Zagato diese Traditionen fort. Und jetzt kommt der Haken. Lancia war ein Qualitätshersteller, der wenige Autos baute, aber eine große Vielfalt an Karosserieformen anbot. Die immensen Kosten, die insbesondere bei der Fertigung dadurch anfielen, waren nicht zu tragen. Lancia brauchte ein ordentliches Kostencontrolling, der Rotstift wurde zu spät angesetzt – und deshalb wurde die Edelmanufaktur 1969 von Fiat geschluckt, wo man auf die Fließbandproduktion preiswerter Alltagsautos spezialisiert war. Mit dem Aurelia GT hatte Lancia für viele seinen Zenit erreicht. Die von Ghia entworfene Mutter aller Gran-Turismo- Wagen beherbergte den ersten V6-Serienmotor in einem modernen Monocoque-Chassis, vorn Einzelradaufhängung mit Schiebehülsen, hinten De-Dion-Achse. Echte Maschinenbaukunst. Der Flaminia ging 1957 aus dem Aurelia hervor und hatte einen in allen Bereichen verbesserten 2,5-Liter-V6-Motor, Hinterradantrieb mit vollsynchronisiertem Transaxlegetriebe, vorn statt der Aufhängung mit Schiebehülsen eine Konstruktion mit Trapez-Querlenkern und Schraubenfedern, außerdem Scheibenbremsen statt der bisherigen ...