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... einem Gegenvorschlag zurInitiative, bräuchte es im nachhinein weniger Erklä- rungen. Doch das ist alleskalter Kaffee. Jetzt geht es im Kerndarum, Sinn und Zweck der Initiative zu verwirklichen und gleichzeitig dasAusland nicht zu diskriminieren, damit nicht ein Bumerangeffekt entsteht. Das ist zugegebenermassen eine schwierige Aufgabe. Sie wird allerdingsinsofern erleichtert, als die Tatsache, dass der Gütertransitverkehr über längere Distanzen sinnvollerweise auf die Schiene gehört, von keiner Seite bestritten wird. Nur am Wie scheiden sich die Geister. Angesichts des Umstandes, dass die neuen Verfassungsbestimmungen der Alpeninitiative bei ihrer Umsetzung zu 95 % ausländische Transporteure treffen und deshalb einer Kampfansage an die europäischen Staaten gleichkommen, sind flankierende Massnahmen gefragt. Diese könnten n der Einführung einer eistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe im europäischen Verbund bestehen. Ein Alleingang wä- re der falsche Weg unddürfte vom Ausland mit Sicherheit erneut missverstanden und mit Retorsionsmassnahmen beantwortet werden Es wäre aber auch - wie von der «AR» wiederholt vorgeschlagen - an eine Kontingentierung derGesamtzahl der ausländischen Lastwagen mit Zieln der Schweiz zu denken und für 40-Tönner vorzusehen. Daran wäre freilich die Bedingung zu knüpfen, nur Nutzfahrzeuge modernster Bauart ...