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... sich mit dem Problem der europäischen und internationalen Verflechtung der schweizerischen Verkehrspolitik und -gesetzgebung. Die europäische Zusammenarbeit im Transportwesen Lange bevor man über ein vereinigtes Europa sprach, drängte sich im Verkehrswesen eine technische und juristische Zusammenarbeit auf internationaler Ebene auf. Für die Eisenbahnen wurden Ende des letzten Jahrhunderts und für die Rheinschiffahrt schon am Wiener Kongress von 1815 zwischenstaatliche Institutionen geschaffen. Was den Strassenverkehr betrifft, befasste man sich kurz nach dem Zweiten Weltkrieg intensiv mit der Frage, welche Massnahmen im Hinblick auf den zu erwartenden Aufschwung des Automobils auf internationaler Ebene getroffen werden müssen. Und auch dabei übernahm das Transportwesen eine Schrittmacherrolle: Noch bevor zwischen den Staaten Europas die Beziehungen in Politik, Wirtschaft und beim Fremdenverkehr wieder voll zum Spielen kamen, nahm sich die UNO-Wirtschaftskommission für Europa (ECE) in Genf der Aufgabe an und leistete die Vorarbeit für das Weltübereinkommen über den Strassenverkehr von 1949, welches 1968 durch die europäischen Übereinkommen ergänzt wurde. Für den Automobilisten von heute ist es nicht uninteressant zu erfahren, dass er es besagter UNO- Kommission verdankt, dass - zum Beispiel in Paris, Bonn, Budapest oder Moskau die gleichen Verkehrsregeln ...