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... bedient werden, sondern von einem zentral montierten Schalthebel. Von diesem Modell, dem letz ten der grossen Facels, sind insgesamt 184 Stück verkauft worden. Für viele war es das schönste Modell der Serie und von Sammlern schon sehr ge sucht. Finanziell ging es mit der Fabrik aber weiter tal wärts. Ende 1963 wurde die Firma von Paul Badre's SFER MA, einer Tochtergesellschaft von Sud-Aviation, übernom men. In der Hoffnung, der klei ne Facel gewinne wieder an Markt, konstruierte Badre zu sammen mit Jean Bertin einen neuen 1500-cc-4-Zylinder-Motor. Dieser war komplett aus Aluminium gebaut und hatte wieder zwei obenliegende Nockenwellen. Das Ende von Facel-Vega zeichnet sich ab Es blieb bei diesem einen sehr teuren Prototyp, denn der Beschlusswurde gefasst, den Mo tor vom Austin-Healey-3-Liter zu gebrauchen. Aus den be kannten französischen Steuer gründenwurde der Zylinderin halt auf 2860 cc zurückge schraubt, womit der Facel 6, wie der Wagen jetzt hiess, über 150 PS bei 5250 Umdre hungen verfügte. Schon von Anfang an hatte der Kunde bei Facel-Vega die Möglichkeit, aus drei verschie denen Rädertypen die Wahl zu treffen: stählerne Scheibenrä der, Speichenräder, die mit Bolzen an die Achse ge schraubt wurden, und Borrani- Speichenräder mit einem Zentralverschluss. Der Facel 6 be kam die letztere Version als Standardausführung. Proben wurden mit einem 2-Liter- ...