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... und während z. B. im ersten Zylinder die Funken übergehen, wenn der Kolben im Totpunkte steht, hat der zweite bereits Frühzündung. Dass man bei dieser Regulierung aus der Maschine nie die höchste Leistung herausholen kann, ist klar, ganz abgesehen davon, dass sich schon beim Andrehen Schwierigkeiten herausstellen können, da wegen des beschränkten Ausschlages des Zündhebels ein Heruntergehen auf Spätzündung für den falsch zündenden Zylinder unter Umständen schwer möglich ist. Die Abnahme der Leistungsfähigkeit des Motors infolge dieser Einstellung hat folgende Ursache: Wenn der Motor mit hoher Tourenzahl und grosser Frühzündung laufen soll, ist es nicht möglich, für den ersten Zylinder die erforderliche Frühzündung einzustellen. Denn wenn man den Zündhebel in diese entsprechende Position bringen würde, so würde der zweite Zylinder, dessen Kontaktschraube sich zu nahe an der Kontaktfeder befindet, mit zu grosser Frühzündung arbeiten und sein Kolben also bereits Rückschläge erhalten. Man wäre darum gezwungen, die Stellung des Zündhebels so zu wählen, dass der zweite Zylinder gerade so viel Vorzündung erhält, wie für ihn noch zulässig ist. Die Zündungen im ersten Zylinder erfolgen bei dieser Stellung des Zündhebels zu spät, die Folge ist dass der Motor nicht das leisten kann, was er bei richtiger Regulierung der Kontaktschrauben zu leisten fähig ...