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... Abstand. Und so, dass die VDO-Uhren gut abzulesen sind. Gut: Der Abstand der nach rechts versetzten Pedale ermuntert zu Spitze- Hacke-Manöver. Schlecht: Das Rühren im Fünfganggetriebe verlangt viel Kraft, die Führung ist schwammig, die Schaltwege sind lang. Der erste Gang liegt vis- à-vis vom Retour-Gang und lässt sich wie dieser nur über eine Sperre einlegen. Mit aufgesetztem Vollvisier-Helm bleibt nicht viel Kopffreiheit, doch zumindest wirkt er als Schalldämpfer. Ich pumpe mit leichtem Druck aufs Gas ein wenig vor – und starte den Sechser-Boxer. Sofort entsteht ein Höllenlärm, aber es ist der Lärm eines der weltbesten Motoren. Seine Energie erfüllt das ganze Cockpit, bleibt jedoch immer sämig. Die Kupplung greift gut und auf kurzem Weg, doch das Einlegen des ersten Gangs erfolgt auf Verdacht. Ich glaube, er ist drin, und tatsächlich zieht der 904/6 los. Sofort entsteht das Gefühl, direkt an den Motor angebunden zu sein. Nichts kann nun die Flugbahn dieses Geschosses mehr stören. Die Zahnstangenlenkung ist extrem leicht und mit 2,1 Umdrehungen von Anschlag zu Anschlag sehr direkt. Ein leichter Druck aufs Bremspedal vor der ersten Kurve reicht, um den Porsche zu verzögern. Jetzt ist es Zeit, ein wenig mutiger zu werden und das etwas widerspenstige Gaspedal einfach zu ignorieren. Dann geht tatsächlich die Post ab. Der Porsche wirkt irre schnell, spontan, ...