Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... ❹ kanischen Rennfarben, Weiß mit blauen Streifen: Es wird – mit eine respektablen 3. Platz im Gesamtklassement – das einzige der in diesem Bild erfassten Fahrzeuge sein, das die Zielflagge sieht: materialmordendes Le Mans! ❹ Der Lancia von Taruffi steht immer noch. Von hinten kommen jetzt zwei Talbot (#7 und #8) und einer der nach ihrem Debakel im letzten Jahr vielfach unterschätzten Jaguar Typ C: #17, mit Stirling Moss am Steuer. Er setzt sich bald an die Spitze, muss sich aber wegen mechanischer Probleme am Ende hinter seinen Teamkollen Rolt und Hamilton mit dem 2. Platz begnügen. Im Talbot #7 Pierre Bouillin, unter dem Pseudonym ‚Levegh‘, der im Vorjahr über das gesamte Rennen allein am Steuer saß und – weit in Führung liegend – zur größten Enttäuschung seiner Landsleute eine Stunde vor dem Ende aufgeben musste. 1955 wird er von Mercedes engagiert und kommt bei dem katastrophalen Unfall ums Leben. Von Beginn an wird erbittert um die Führung gerungen, als ginge es um einen Grand Prix und nicht um ein Langstreckenrennen. Stundenlang bekämpfen sich auf den ersten fünf Plätzen Fahrzeuge von vier verschiedenen Marken. Um Mitternacht, nach einem Drittel der Distanz und 100 Runden, liegen noch fast gleichauf Rolt (Jaguar), Ascari (Ferrari) und Kling (Alfa Romeo). Doch das Rennen endet mit einer empfindlichen Niederlage der Italiener: Von 13 Wagen kommen nur ...