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... Räder... Das Rad vermittelt eine der logischsten Bewegungen, die wir kennen — die drehende. Zudem verfügt es noch über etwas Faszinierendes: Es lässt jeden Punktseines Umfanges in kontinuierlicher Bewegung ablaufen. Dr. E. Seifert (Text und Fotos] Anders ausgedrückt: Das Fahrzeugrad trägt auf diese Weise seine eigene Stras se von unendlicher Länge mit sich! Praktisch ist das Rad ein Rollkörper, dessen Radkranz durch eine Scheibe oder Speichen mit der Nabe verbunden ist. Wer das Rad, zweifellos eine der wich tigsten Erfindungen des Menschen, er 44 fand, wann das geschah und wo sich das ereignete, wissen wir nicht. Es ist im Dunkel grauer Vorzeit verborgen. Die älteste bekannte Darstellung eines Ra des stammt aus der sumerischen Haupt stadt Ur am Euphrat, etwa aus der Zeit 2500 vor Christus. Ein bereiftes Rad war erst in der Eisenzeit möglich. Lange Zeit wurden die hölzernen Speichenräder kaum verändert. Genau besehen wurde das Rad eigentlich nur noch in Details verbessert und weiterentwickelt. Die ersten Kutschen, denen man dann die Deichsel absägte und wo man unter dem Sitz des Fahrers oder der Fahrgäste einen Motor installierte, hatten fast alle noch Holzspeichenräder mit aussenliegender Holzfelge und einem darüber lie genden Eisenband oder einem Vollgum mi, wie zum Beispiel beim Benz-Landaulet von 1896 (Bild). Die stärksten Impulse zur Weiterent wicklung des ...