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... forderung? Zetsche: „Wir wollen ganz nach vom.“ In acht Jahren möchte der Konzern mehr Autos verkaufen und gleichzeitig profitabler sein als die Erzrivalen BMW und Audi. „Das ist ein ehrgeiziges Ziel“, so Zet sche, „aber wir sind ein ehrgeiziges Unter nehmen.“ Das Wachstum soll vor allem in drei Seg menten erfolgen: in der Kompaktklasse, wo auf A-Klasse-Basis acht Modelle entstehen sollen. Auch die neue S-Klasse wird breiter aufgestellt, denn künftig soll es sie sogar mit vier unterschiedlichen Radständen ge ben. Das dritte Segment sind die Gelände wagen. Neben GLK, ML, GL und G-Klasse wird künftig auf der Kompaktklasse-Platt form der GLC entstehen. Mercedes wird auch im Jahr eins nach dem großen Jubilä um ein gutes Ergebnis einfahren, da ist sich Zetsche sicher. Ein anderes Unternehmen, Opel, feiert 2012 sein 150-jähriges Firmenjubiläum. In einen Freudentaumel verfallen die Rüsselsheimer deshalb aber nicht - im Gegenteil. Während der Mutterkonzem GM sich mit neun Millionen Autos 2011 erneut an die Spitze der Automobilindustrie setzte und nach der Pleite vor zwei Jahren wieder einen Gewinn von 5,8 Milliarden Euro ein fuhr, wird Opel in der GM-Bilanz mit einem Verlust von 569 Millionen Euro aus gewiesen. GM-Chef Dan Akerson: „Nicht akzeptabel.“ Und Stephen Girsky, der zwei te Mann in Detroit und neuer Aufsichtsrats chef bei Opel, ergänzt: ...