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... Hatz deutet an, dass zum späteren Produktionsstart ein eigens entwickeltes Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe mit Schaltpaddel am Lenkrad zumEinsatz komme. Pro memoria: Auch der Bugatti Veyron verwendet ein - von Ricardo entwickeltes - Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, aberdieses wäre für den Audi bei Weitem zu teuer. Wenn der Motor turbinenhaft hochdreht und die Antriebskraft an alle vier Räder schickt, beissen die Reifen in den Asphalt, und der R8 V12TDI springt im ersten und im zweiten Gang explosiv nachvorn. Erst im dritten bleibt dem Piloten etwas Zeit, einen Blickauf die Instrumente zu werfen. Der vehemente Antritt zählt fraglos zu den spektakulärsten Lebensäusserungen des Mittelmotor-Dieselsportlers, dochfür seine Akustik besteht noch Nachbesserungsbedarf: Da eiltder R8V12TDI aus dem Stand in nur 4,2 s auf 100 km/h, doch die Passanten gucken nicht mal hin, weil geräuschmässig allesso zurückhaltend vonstatten geht; kein Vergleich etwa zu einem Ferrari F430, der ein wunderbares Crescendo intoniert. Da fällt der Audi R8 V12 TDI als ein Regelwerk technischer Vollkommenheit ins emotionale Abseits. Den Entwicklern ist das durchaus bewusst. «Sollte sich heraussteilen, dass der R8- Kunde mehr Sound wünscht, liesse sich dieser modulieren», hält Wolfgang Hatz dagegen. Auf welche Weise, sagt er nicht, lässt aber vermuten, dass Klappen im Fluss der ...