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... fährst 15 Kilometer, um drei bis vier Kilometer Luftlinie zurückzulegen, siehst dabei zehn Dörfer rechts und links und weißt nicht, wo der eigentliche Pass liegt.« Die Straßen seien wie im Traum, ziemlich perfekt asphaltiert und ohne böse Überraschungen, so Bittner weiter. »Das Fahren macht einfach nur Spaß, die Straßen sind einsam, du absolvierst sechs, sieben Pässe am Tag und sicher auch die so oft beschworenen 10.000 Kurven.« Eine Geschwindigkeitsbeschränkung gibt es zwar wie überall in Frankreich, doch ist sie im Grunde überflüssig, weil man so Bittner »praktisch nie über 90 km/h kommen kann.« Hinzu kommt, dass die Korsen ihren spezifischen Ansatz (!) zum Umgang mit den Radars pflegen (siehe Foto rechts). Mit anderen Worten: Es wird recht zügig gefahren. Gefahren drohen neben den Felswänden jedoch eher von den auf der Insel omnipotenten Schweinen – halbe und ganz wilde, oder von in Kurven plötzlich auf der Fahrbahn liegenden Kastanien oder Pinien-Nadeln. Die Einheimischen sehen die Rallye-Karawane mit großem Wohlwollen. Sie lieben Rallyeing und freuen sich, wenn ein Saab 96, ein Ferrari F12, ein E-Type, ein Caterham 7, ein 911er oder ein HMC Healey vorbeirauscht. Für die Teilnehmer geht es derweil legerfranzösisch zu. Man bleibt auch mal an einem Dorf-Bistro stehen oder genießt einen schönen Ausblick aufs Meer. »Das Event ist ...