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... Projekte propagiert. Das jüngste Projekt ist inFrankreich entstanden, und es entspringt dem Wunschdenkendes Autovermieters Benoit de Clerq. Er hatte zwei Jahre Zeitinvestiert, um seinen Traum zu verwirklichen: Einen Luxusroadster im Stile der dreissigerJahre, also genau nach dem Rezept all der amerikanischen undjüngeren europäischen Kleinstserienschöpfungen des Neoclassic-Sektors. Aus anfänglichen Skizzen aufden Papiersets eines Restaurants wurden allmählich seri-ösere Entwürfe auf dem Zeichenbrett. Als Vorbilder hatte Benoit de Clerq die SS-Jaguar,die frühen Aston Martin und nicht zuletzt die Bugatti im Hinterkopf. Etappenweise entstanden ein Kleinmodell, eine Holzmaquette und schliesslich dasrichtige Auto. Rund 1,8 Mio F (also gut450 000 Schweizer Franken) hat De Clerq in seine eigene Markeinvestiert. Er umschreibt sie als ein «Objekt der Schönheit, daszum Überdauern konstruiert wurde; eine Verbindung dertraditionellen Handwerkskunst, wie sie heute nur noch den Gegenständen der LuxusklasseVorbehalten ist, mit den bestbewährten Techniken der Neuzeit». Natürlich musste er für die Verwirklichung auch Spezialisten beiziehen. Als potentielle Kunden stellt er sich Individualisten vor, wie er selbst einer ist... Der Reihe nach betätigte sichBenoit de Clerq als Designer, Schreiner, Sattler, Karossierund Konstrukteur. Doch nun stellt sich ihm eine neue ...