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... den nur dezent gelifteten Limousinen-Fassaden hämmern herrische V8-Motoren und sorgen für sportwagenähnliche Fahrdynamik grollen die beiden V8 - und zwar schon im Leerlauf. Dazu duckt sich der RS 4 mit ausgestellten Kotflügeln auf 19- Zoll-Optionsrädern, scheint den knapp sitzenden Sportdress sprengen zu wol len. Der gedopte Enkel des Baby-Benz kontert im AMG-Nadelstreifen-Anzug mit dezenten Spoilern und Schwellern sowie einer um 80 Millimeter verlän gerten Frontpartie samt Pokerface ä la CLK. Dahinter lauert der 367 PS starke, 5,4 Liter große AMG-V8-Sauger. Ein sanfter Tritt aufs Pedal genügt, und der hubraumstarke Dreiventiler schlendert in Comfort-Stellung flau schigwandlerweich durch die fünf Gänge der Automatik, zoomt die C- Klasse auf Tempo. 510 Newtonmeter Drehmoment betten entspanntes Cruisen auf eine solide Basis. Aber bei ent sprechendem Kickdown-Befehl federt der AMG - nach kurzer Verzögerung - wuchtig heraus. Im manuellen Mo dus dreht er mühelos bis 6700/min, stampft in fünf Sekunden auf 100, in weiteren 13 auf 200. Was eigentlich genügen sollte, um die Konkurrenz dumm aus der Wäsche gucken zu las sen, gäbe es da nicht die Quattro-Truppe in Neckarsulm. Sie hat dem ikonen gleich verehrten Vorgänger mit 2,7-Liter-Biturbo-V6 einen V8 mit Hochdreh zahlkonzept hinterhergeschoben. Hochdrehzahlkonzept? Honda V-Tec - ick hör ...